(Wenn Sie ein Bild anklicken, vergrößert es sich und die Bildunterschrift wird sichtbar.)
5. April
Osternacht
Früh am Morgen, wenn es noch dunkel ist, in die kühle Deutschhauskirche kommen – das lohnt sich in der Osternacht. Gemeinsam erleben, wie es hell wird und sich am Sonnenaufgang freuen, der unsere wunderbaren Kirchenfenster in so besonderer Weise nur am Tagesanfang so beleuchtet, das ist eine Osterpredigt in sich. Dazu hörten wir in diesem Jahr, wie die Steine der Schuld, Angst und Not vom Altar abgetragen wurden, weil der Stein vor dem Grab Jesu nicht mehr da ist und Gottes Liebe neu sichtbar wird. Die Engel berichteten davon, wie das war, als Maria aufbrach, um den Leichnam Jesu zu versorgen und im Gärtner dem Auferstandenen begegnete. So viel Hoffnung steckte darin auch für uns als Zuhörende.
Im Gottesdienst wurden nach 6 Jahren Pause auch die frisch restaurierten Abendmahlsgeräte wieder in Nutzung genommen und das Abendmahl wieder mit Gemeinschaftskelchen gefeiert. Das ist aktuell eine Erprobungsphase bis Oktober. Wir sind deshalb auf Ihre Rückmeldungen angewiesen. Kommen Sie also bitte mal zum Abendmahl und erzählen uns dann, ob das in dieser Form für Sie passt. Danke schon jetzt!
Musikalisch wurde der Gottesdienst von Sophia Stegner an der Orgel und dem Posaunenchor unter der Leitung von Johannes Willnecker begleitet. Wunderbar, wie mit der Musik die Hoffnung und Freude hörbar wurden!
Beim anschließenden Frühstück im Remter saßen wir gerne noch zusammen.
Danke an alle, die diesen besonderen Morgen möglich gemacht haben.
Text: Tanja Vincent
