Grüner Gockel

Der Grüne Gockel“ – das Markenzeichen für vorbildlichen Umwelt- und Klimaschutz in Evangelischen Kirchengemeinden in Bayern

Auch Deutschhaus möchte diesen Vogel sehr gern erwerben. Die Schöpfung bewahren, Klima schützen und für Menschen, Tiere und Pflanzen den Planeten bewohnbar erhalten: Das ist das Ziel dieser kirchlichen Initiative.


Schritt für Schritt nähern wir uns dem Qualitätssiegel „Grüner Gockel“ . Er steht für kirchliches Umweltmanagement , wie es die EMAS III–Verordnung der europäischen Union vorsieht.

Dazu schauen wir in 10 Schritten jetzt genau hin, wo Klima und Umwelt in unserer Arbeit besonders belastet werden. Nach dem Kirchenvorstandsbeschluss und der Gründung des Umweltteams ist nun auch der dritte Schritt getan: die Formulierung einer sogenannten „Schöpfungsleitlinie“. Diese finden Sie nun hier veröffentlicht:


Die Schöpfungsleitlinien der Kirchengemeinde Deutschhaus:

Und der HERR, Gott, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bebauen und ihn zu bewahren. (1. Mose 2,15)

Im Glauben an die Liebe Gottes, des Schöpfers, erkennen wir dankbar das Geschenk der Schöpfung, den Wert und die Schönheit der Natur. Gemeinsam wollen wir uns für nachhaltige Lebensbedingungen für die gesamte Schöpfung einsetzen. (Charta Oecumenica 22.4.2001)

Für uns als Kirchengemeinde bedeutet das:

Wir übernehmen die Verantwortung für die Schöpfung innerhalb unseres Lebensbereichs. Der Schutz der Mitwelt gehört zu unserem christlichen Selbstverständnis. In unserem gemeinsamen Handeln als Gemeinde Christi geben wir ein lebendiges Zeugnis für unseren Glauben an Gott als Auftraggeber zur Bewahrung seiner Schöpfung.

Wir setzen uns für gesunde Lebensräume ein. Unsere Gebäude und Grundstücke sollen das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen fördern. Wir wollen darauf achten, dass unser Handeln nicht auf Kosten anderer geht.

Wir gehen mit den natürlichen Ressourcen sparsam und verantwortungsvoll um. Wir bemühen uns um die Reduzierung des Verbrauchs von Energie, Wasser und Material, weil wir die Umwelt schonen wollen.

Wir wollen nach dem Grundsatz „bio-regional-fair“ handeln und kaufen deshalb nach Möglichkeit Produkte aus der Region. Aus weltweiter Solidarität bevorzugen wir fair gehandelte und umweltverträgliche Produkte.

Wir machen Schöpfungsverantwortung in der Verkündigung, in den kirchlichen Gruppen, Einrichtungen und Veranstaltungen zum Thema.

Wir tauschen unsere Erfahrungen und Ideen untereinander und mit anderen aus. Die Mitarbeitenden werden einbezogen. Für Anregungen und Kritik sind wir offen.

Unser Bestreben ist eine kontinuierliche Verbesserung unseres Umweltverhaltens. Wir halten die geltenden Vorschriften ein. Wir dokumentieren unsere Bemühungen und Fortschritte.


Isabel Görner und Petra Hönig, beide Mitglied im Kirchenvorstand, suchen weiterhin Mitstreiter*innen für die nächsten Schritte hin zur Verleihung des „Grünen Gockels“ an die Kirchengemeinde. Haben Sie Lust? Dann melden Sie sich gleich im Pfarramt! (Tel.: 0931 / 4178-94)


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