Koreanische Gemeinde

Die koreanische Gemeinde feiert Gottesdienst
jeden Sonntag um
12 Uhr in der Deutschhauskirche.

Kontaktmöglichkeiten:

Pastor

Email :

Koreanisch in Würzburg:   http://cafe.daum.net/bass518

35 Jahre Koreanische Evangelische Gemeinde in Würzburg

35 Jahre existiert die Koreanische Evangelische Gemeinde bereits in Würzburg. Und am 19. Januar 2012 jährt sich zum 15. Mal der erste Gottesdienst, den die Koreanische Evangelische Gemeinde in der Deutschhauskirche hielt. Anlass genug für ein Interview mit der Kirchenvorsteherin Frau Holzheimer und anderen langjährigen Mitgliedern der Gemeinde am 4. Dezember 2011.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Foto: Chorleiter, Frau Holzheimer, Diakon und Pfarrer
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Eine junge Gemeinde

Jeden Sonntag um 12.00 Uhr feiert die Koreanische Evangelische Gemeinde Gottesdienst. Viele junge Leute unter 30, zumeist Musikstudenten, prägen das Bild, die sich auch im Chor und als Instrumentalisten einbringen. Gespannt hören sie der Predigt des ebenfalls jungen Pfarrers zu. Das Vorbild der US-amerikanischen Freikirchen ist spürbar – gelegentliches Zungenreden, die häufig aus dem Englischen ins Koreanische übersetzten Gospels und eine starke Betonung der emotionalen Komponente lassen jeden Gottesdienst zu einem spirituellen Erlebnis der besonderen Art werden.

Foto: Frau Holzheimer mit Pfarrer
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Eine kleine Heimat

Emotionalität, das Gefühl vermissen die Koreaner in den deutschen Gottesdiensten. Das erklärt auch die Bedeutung der Gemeinde als „kleine Heimat“ – so die Formulierung Frau Englerts, einer gebürtigen Koreanerin. Freilich wollen die Gemeindemitglieder „nicht immer nur Steak essen“, wie Frau Holzheimer erklärte. Deswegen treten regelmäßig auch prominente amerikanische und koreanische Gastprediger bei den Gottesdiensten auf.

 
 
Foto: Bibimba-Gericht

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Ganzheitlichkeit – das gemeinsame Essen

 

Leib und Seele gehören zusammen – das gilt auch in Korea. Deswegen legt die Koreanische Gemeinde großen Wert auf das gemeinsame Essen nach dem Gottesdienst. Verständlich wird dies, wenn man das leckere Bibimbap kostet – ein „gemischtes Gericht“, das aus Reis, Gemüse und Rindfleisch, gewürzt mit einer scharfen Sauce, besteht. Beim Essen geht es dann schon etwas lauter und recht entspannt zu. Die Studentinnen und Studenten erzählen von ihren Erlebnissen und Plänen, und Kinder beleben das Bild.

Foto: Gemeinde beim Mittagessen

 

 

Zukunftsvisionen

Für 2012 plant der Chor „Zion“ eine große Tournee mit geistlicher Musik in den USA. Aber auch in Deutschhaus wollen sich die koreanischen Musikerinnen und Musiker stärker einbringen. Generell sind die Gemeindemitglieder sehr am Kontakt mit den „deutschen“ Gläubigen interessiert. Wer mag, kann gerne am Sonntagmittag ein Stück Asien im Mainviertel erleben.

Stefan W. Römmelt

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